Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Erregungswellen in 3 Dimensionen

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Erregbarkeit ist eine wichtige Eigenschaft vieler selbstorganisierter, biologischer Systeme, die bewirkt, dass Reize und Stimuli, die eine relativ niedrige Schwelle überschreiten, zu einer ausgeprägten Antwort des Systems führen. Diese Systemantwort wird zur Erzeugung und Verarbeitung von Information verwendet. Ein typisches Beispiel ist das Feuern von Nervenzellen.

Die in der Erregung gespeicherte Information wird in Form von Erregungswellen weitergeleitet. Eine besonders interessante Situation stellt die Erzeugung und Weiterleitung von Erregungswellen in dreidimensionalen Systemen dar. Einerseits ist ihre Erforschung wichtig, um ein besseres Verständnis der Physik dieser selbstorganisierten Systemantworten zu erlangen, andererseits kommt der Untersuchung der Dynamik dieser 3D-Erregungswellen ein wichtiger praktischer Aspekt zu: einige Typen von Herzrhythmusstörungen (wie Hauptkammerflattern und Hauptkammerflimmern) werden durch 3D-Erregungswellen erzeugt.

Wir untersuchen die Dynamik von 3D-Erregungswellen an geeigneten Modellsystemen, wobei wir - im Gegensatz zu vielen biologischen Systemen - die Erregungswellen mittels optischer Tomographie sichtbar machen, und sie somit genau verfolgen und studieren können.

Im Einzelnen erforschen wir folgende Fragestellungen:

Letzte Änderung: 04.10.2012 - Ansprechpartner: PD Dr. rer. nat. habil. Marcus Hauser
 
 
 
 
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